dBdP: Willkomen auf Pandora

Die Büchse der Pandora bietet den Menschen eine beinah unerschöpfliche Zahl an Möglichkeiten, wie die Welt ihrem Untergang entgegen sehen könnte. Von Sonnenstürmen über Asteroideneinschläge bis hin zum Angriff der Maulwurfmenschen aus dem Untergrund. All das könnte uns Menschen gefährlich werden. Und Weltenschöpfer wären nicht sie, wenn sie die großartigen Geschichten, die sich hinter solchen Chancen verbergen, nicht erkennen und ergreifen würden. Ich habe einen Blick in die Büchse der Pandora geworfen und zeige euch, was ich gesehen habe:

Dieses Mal geht es nicht darum, wie unsere eigene Welt dem Untergang entgegen blickt. Stattdessen schauen wir in die Zukunft und sehen uns einen anderen Planeten in den Weiten des Universums an. Die Ironie, dass dieser Planet Pandora heißt, sollte dabei übrigens nicht außer Acht gelassen werden. Ich denke, ich muss jetzt nicht explizit erwähnen, um welche Videospielreihe es sich hier handelt, aber für all jene, die sich nicht so oft in diesen Gefilden bewegen: Es geht um Borderlands und Borderlands 2.

Das Symbol rechts steht für die Kammer. Links ist ein Bandit (Bild von mentalmars)
Das Symbol rechts steht für die Kammer. Links ist ein Bandit (Bild von PointOfOirigin)

Um euch die Geschichte dieser beiden wirklich abgedrehten Spiele ein wenig näherzubringen, sollte ich etwas ausholen. Der Planet Pandora diente lange Zeit als gigantisches Gefängnis, auf dem die schlimmsten Individuen des Universums ausgesetzt wurden. Mörder, Psychopathen, Diebe, Hehler, Schmuggler und noch mehr Psychopathen. All was im Leben verabscheuenswert ist, wurde dorthin gebracht. Hinzu kommt übrigens noch die indigene Fauna, die auch nichts lieber tut, als alles zu töten, was so herumläuft.

Pandora bietet jedoch mehr als einen ziemlich sicheren und womöglich auch schmerzhaften Tot. Der Planet ist reich an Bodenschätzen und einem Mythos. Irgendwo auf Pandora, so heißt es zumindest, befindet sich die Kammer, in der sich Macht und Schätze ungeahnten Ausmaßes befinden sollen. Die Kammerjäger und auch einige intergalaktische Unternehmen sind nun auf der Suche nach dieser Kammer, um das zu bekommen, was sich darin befindet.

Achtung! Ab hier wird gespoilert!

Im ersten Teil geht es eigentlich nur darum, dass man in Person eines Kammerjägers durch Pandora streift, um sich auf die Suche nach der sagenumwobenen Kammer zu machen. Und — welch Überraschung — sie mit Ende des Spiels auch zu finden. In der Kammer befinden sich aber leider keine Schätze. Stattdessen werden die Kammerjäger von einem riesigen Monster mit viel zu vielen Tentakeln angegriffen. Es gelingt ihnen — auch das ist keine große Überraschung — die Kreatur zu besiegen und ehe sie sich versehen, schließt sich die Kammer wieder.

Der erste Teil endet also enttäuschend, aber die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Gemeinsam mit der komischen Kreatur kam nämlich das seltene Element Eridium aus der Kammer und verteilte sich überall in Pandora. Dieses gibt den Menschen, die es benutzen, beeindruckende Kräfte. Außerdem rief es einen beeindruckend psychotischen Mann auf den Plan: Handsome Jack. Dieser stellt sich als euer Widersacher im zweiten Teil heraus. Er ist der Anführer von Hyperion, einem Waffenhersteller, und kam nach Pandora, um das Eridium abzubauen, seine absolut gestörten Bewohner zu unterjochen und die zweite Kammer zu suchen.

Handsome Jack will aufgehalten werden (Bild von PointOfOirigin
Handsome Jack will aufgehalten werden (Bild von mentalmars)

Denn die Kammer aus dem ersten Teil scheint nicht die einzige zu sein. Bei der zweiten Kammer scheint es sich um einen mächtigen Krieger zu handeln, doch nur der, der die Kammer öffnet, kann ihn kontrollieren. Und hier kommt es nun endlich zum kritischen Teil, der den Untergang hervorrufen könnte. Oder zumindest dem, was dem Untergang relativ nahe käme. Wenn nämlich Jack diesen Krieger kontrollieren könnte, hätte er die Macht, alles und jeden auf Pandora zu vernichten, wenn er wollte. Was nicht gerade unwahrscheinlich ist, denn er ist ein ziemlicher Psychopath.

Die Büchse der Pandora steht also kurz davor, auf Pandora geöffnet zu werden. Die Ironie, dass diese erst geöffnet werden kann, da die erste Kammer geöffnet wurde, sollte eigentlich unverkennbar sein. Gleiches gilt für den Namen des Planeten, dessen Herkunft auch nicht schwer zu erkennen ist.

Fazit:

Es ist schwer, hier eine genaue Punktzahl auf der Untergangsskala festzulegen. Da aber bei Jacks Wahn davon auszugehen ist, dass er ganz Pandora dem Erdboden gleichmachen würde, wenn er die zweite Kammer öffnet, kann man eigentlich 4 von 5 Punkten geben. Einen Punkt Abzug gibt es einfach dafür, dass es noch Hoffnung gibt, in Form der Kammerjäger des ersten und zweiten Teils, die genau das verhindern wollen.

Habt ihr Borderlands gespielt oder habt ihr vor es zu spielen? Und welche Weltunterganstheorien soll ich in der Reihe drannehmen? Hinterlasst mir doch einen Kommentar (:

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