Geek! — Eine kleine Blattkritik

Heute mal etwas ganz anderes als das, was ihr sonst von mir gewohnt seid. Ich habe mir neulich nämlich bei Press&Books das Geek! gekauft und es mir auch ganz genau durchgesehen. Ob sich das Magazin für Freunde von Fantasy und Science Fiction lohnt? Meine ehrliche Meinung: Ja.

Das Geek! hat einen klaren Fokus auf Science Fiction gelegt und noch wichtiger: Einen glasklaren Fokus auf das Kino. Die größten Artikel ranken sich um aufkommende Kinofilme, in diesem bestimmten Fall um den dritten Teil des Hobbits und um Interstellar, den neuen Film von Regie-Ass Christopher Nolan.

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Das Geek in your FACE

Vor allem zum Hobbit gibt es eine Unmenge an Hintergrundinformation. Von der Art und Weise, wie das Ganze gedreht wurde bis hin zu der Arbeit an Requisiten, die teilweise nicht einmal in den fertigen Filmen gezeigt wurden (!). Leider leisteten sie sich aber den Faux Pax den einsamen Berg als Schicksalsberg zu bezeichnen, was mir ein wenig in der Seele schmerzt. Die Unzahl an Infos macht das aber wett und auch zu Nolans Film wurde viel gezeigt, dass man ansonsten nicht erfahren würde.

In der Mitte des Hefts gibt es viele Rezensionen zu DVDs und Blu-Rays, die dann von einer Kolumnen-Seite und einem Gespräch zwischen jungem und altem Spock – also Quinto und Nimoy – verfolgt werden. Danach bin ich auf ein „Quasi-Essay“ zu Fernsehen und Video-on-Demand gestoßen. Auch das ist ein Thema, das mich wahnsinnig interessiert. Dazu muss man aber sagen, dass darin jetzt nicht wirklich viel neues steht, den Artikel hätte man sich eigentlich also auch sparen können.

Nein ehrlich. Das Magazin könnt ihr euch echt anschaun
Nein ehrlich. Das Magazin könnt ihr euch echt anschaun

Weiter hinten kommen wir dann zu den gedruckten Medien: Comics, Romane und Brettspiele (!). Die ersten beiden werden wieder mit Rezensionen belegt, bei den Brettspielen werden diese lediglich beschrieben. Das finde ich ehrlich gesagt ziemlich schade, aber man darf ja auch nicht zu viel erwarten.

Abschließend gibt es noch einen Sprung zurück ins 21. Jahrhundert; mit der Games-Kategorie. Hier werden die Neuerscheinungen der letzten Zeit beschrieben. Leider hinkt das Magazin durch seinen relativ niedrigen Erscheinungsrhythmus – alle 2 Monate – den digitalen Spielemagazin etwas hinterher.

Fazit:

Ein gut gemachtes Magazin mit schönem Layout und gut geschriebenen Texten, das aber auf eine klare Zielgruppe, jene der Nerds, Geeks und Freaks abzielt – ja, ich darf das sagen; ich zähl mich da nämlich auch dazu. In meinen Augen auf jeden Fall einen Blick wert. Ob man jedoch gewillt ist, den stolzen Preis von 7,70 in Österreich und 6,99 in Deutschland zu zahlen, ist allerdings jedem selbst überlassen.

Habt ihr das Magazin schon gelesen und wenn ja: wie hat es euch gefallen? Hinterlasst mir doch einen Kommentar (:

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3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Wortman sagt:

    Ich habe früher andere Magazine gelesen. Allerdings bei den steigenden Preisen dann irgendwann aufgehört. Heute bekommt man die meisten Informationen auch im Netz 😉

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    1. Florian Born sagt:

      Ja, die Preise sind heute einfach schon ziemlich heftig, da ist was dran. Allerdings ist es auch so, dass man eben nicht ALLE Informationen im Web findet, vor allem, wenn man sich im Long Tail bewegt. Außerdem bekommt man alles mit einem schönen Layout und gebündelt, deshalb bin ich da wirklich gewillt, die 7 Euronen zu zahlen 😉

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      1. Wortman sagt:

        Ab und an gönne ich mir auch mal gedruckte Hefte 🙂

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