Who Is… The Joker?

Ach, Helden! Strahlend im Licht ihres eigenen Ruhms und dem der Aufmerksamkeit des gemeinen Volkes! Verdammte Rampensäue! Stürzen sich auf jedes bisschen Rampenlicht, das sie erhaschen können. Dabei kennt die doch eh jedes Schwein! Und wer leidet darunter? Die armen Nebencharaktere und Antagonisten, die sich nur nach ein wenig Zuwendung sehnen. Doch selbst das bleibt ihnen unter dem Joch der Helden verwehrt. Doch nicht auf Phanwelten! Wir kümmern uns um jene, die sonst untergehen. Wir stellen die richtigen Fragen: Who is…

The Joker?

Na gut. Den Joker kennt man schon, aber trotzdem ist es an der Zeit, ihm etwas mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Wer nach Informationen zu ihm sucht, der wird allerdings schnell feststellen, dass es nicht besonders viel zu wissen gibt. Doch konzentrieren wir uns lieber auf das, was wir wissen, anstelle uns auf das zu versteifen, was wir nicht wissen.

Seinen ersten Auftritt in den Batman-Comics machte der Joker 1940, damals noch unter dem Namen „Red Hood“. Als dieser versuchte er eine Chemie-Fabrik auszurauben, wurde allerdings von Batman davon abgehalten. Anstelle sich ihm zu stellen, hatte der Mann – dessen Name übrigens bis heute nicht bekannt ist – allerdings eine bessere Idee. Er sprang in einen Bottich voller Chemikalien und schwamm in die Freiheit. Ergebnis: Seine Haut wurde gebleicht, seine Lippen wurden rot, seine Haare grün. Verdammt, was war das denn für ein Zeug!?

Abgesehen von der annatürlichen Haar- und Hautfarbe erkennt man Batmans Lieblings-Psycho an seinem angewöhnlichen Kleidungsstil: ein lila Anzug mit orangem Hemd. Neben einem Styleberater… Und das sagst du?! Hahahahahaha!!! … Neben einem Styleberater braucht der Joker aber vor allem einen verdammt guten Psychiater. Laut Kanon leidet er nämlich unter APD (Anti-Personality-Disorder), sowie Depressionen und Schizophrenie.

So kennen wir ihn! (Bild von AlanRodriguez)
So kennen wir ihn! (Bild von AlanRodriguez)

Ersteres erkennt man daran, dass ihm die Sicherheit anderer und seiner selbst völlig egal ist. Wer den Joker kennt, wird mir hier zustimmen. Außerdem sind Reue und Zurückhaltung Fremdwörter für ihn. Trotzdem hat der Joker es geschafft, sich eine Freundin anzulachen. Die ebenfalls gestörte Harley Quinn betreute ihn bei seinem ersten Aufenthalt im Arkham Asylum. Damals war sie allerdings noch nicht gestört und noch unter dem Namen Harleen Francis Quinzel bekannt. Und dann kam ihr Mister J!

Alles sehr interessant und wirft schon mal Licht auf Bereiche, die vorher unklar waren. Trotzdem; eine Frage bleibt: Was will der Joker eigentlich? Laut Alfred Pennyworth will er die Welt einfach nur brennen sehen, doch der Joker hat ein größeres Ziel. Er ist die Nemesis des Batman und existiert lediglich um seinetwillen.

Er möchte nichts mehr als jeden anderen – und Bruce Wayne ganz besonders – auf sein Niveau ziehen und beweisen, dass der Wahnsinn in jedem ein Zuhause finden kann und jeder Mensch tief in seinem Inneren Böses beherbergt. Dies war auch der Grund, warum er Harvey Dent so weit manipulierte, dass dieser in „The Dark Knight“ seinen Rachefeldzug begann.

Um dieses finale Ziel zu erreichen ist dem Joker jedes Mittel recht. Zusammen mit seiner APD gibt dies eine furchtbare Kombination, da Menschenleben ihm nichts wert sind und er ohne zu zögern tötet. Dazu hat er eine große Anzahl an Messern bei sich, denn Schusswaffen findet er zu unpersönlich. Es ist schon vorbei, bevor es überhaupt angefangen hat, sodass man es nicht wirklich genießen kann. Haha! Das hat SIE letzte Nacht auch gesagt!!! Wirklich Sado? So tief bist du jetzt schon gesunken? Der Wahnsinn lebt in jedem!!! Ja… Kommen wir zum Ende… Das kannst du ja besonders gut! „augenroll“

Warum ist er super?

Der Joker ist der einzige Antagonist, der eine der essentiellen Regeln des Storybaus ignorieren darf. Er braucht kein Ziel, keine here Vorstellung, die sein Handeln bestimmt. Er darf böse und wahnsinnig sein, rein um des Bösen und des Wahnsinns Willen. Und das Schöne, es gefällt uns. Er ist die Nemesis der Fledermaus und sein einziges Ziel ist es, sie zu brechen, ihr die Flügel auszureißen und sie zu sich auf den Boden zu holen. Und ohne den Batman würde er nicht existieren. Deshalb und nur deshalb darf er das tun, was er tut. Und deshalb hat er die Aufmerksamkeit verdient, die wir ihm zu geben versuchen.

Was haltet ihr vom Joker und seinem Wahn? Seid ihr meiner Meinung? Darf er das oder nicht? Und welchen Nebencharakter oder Antagonisten soll ich mir als nächstes vornehmen? Hinterlasst mir doch einen Kommentar (:

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Zeilenende sagt:

    Bei mir rangiert der Joker nur auf Platz 3 der besten Batman-Schurken. Ich bin mit ihm nie so warm geworden wie mit anderen Gegenspielern der blöden Fledermaus. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich kein großer Fan von Batman (wie auch Superman) bin. Wenn ich über das zusammengeteagene nachdenke, würde ich sagen, der Joker ist Batman ohne dessen starres moralisches Korsett, mit dem er sich umgibt, damit sein Wunsch nach Rache ihn nicht übernimmt und verrückt werden lässt. Batman kann nur Batman sein, weil er sich seinen Regeln unterwirft, aber diese Regeln wirken auf mich nie wie innere Regeln sondern zum Schutz vor dem, was er im Inneren ist: Der Joker. Der Joker ist Batman ohne Regeln.
    Spontane Wünsche für weitere Antagonisten habe ich spontan nicht. Wenn ich ne Idee habe, melde ich mich nochmal. Und Hallo Sado. 🙂

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    1. Florian Born sagt:

      Auch interessanter Ansatzpunkt… Der Joker nicht als Nemesis sondern als Bestandteil von Batsy 🙂

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