Eine Welt – New World Project

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Die Mächte um mich herum, die vor wenigen Tagen, Wochen oder Jahren – Zeit schien in dieser ungeborerenen Welt noch keinerlei Rolle zu spielen – noch von Chaos beherrscht wurden, waren gezähmt. Licht und Hitze waren an einem einzigen Ort gesammelt und vertrieben von diesem aus Dunkelheit und Kälte. Ich hatte Welten durchwandert, die mehrere dieser Sonnen besaßen. Diese Welt sollte nur eine einzige bekommen. Mehr Macht konnte sie nicht anbieten.

Die Sonne würde langsam ihre Kreis ziehen, um das Zentrum der Welt herum und jeden Winkel mit ihrer Macht bestrahlen; natürlich weit genug entfernt, um unerreichbar zu sein, für alles, was in der Welt Bestand hatte. Licht und Schatten, Hitze und Kälte, waren somit bereits getrennt. Sie würden Leben erlauben; eines Tages. Doch es bedurfte noch Arbeit bis dahin.

Die restlichen Elemente der Welt – Wasser, Erde und Luft – waren noch so ungezähmt wie einst und wüteten im Zentrum der Welt wie ein Sturm. In diesen Sturm bewegte ich mich nun hinab und begann ihn zu begutachten. Während das Feuer noch offensichtlich an einem Ort zu bannen war, standen mir bei diesen Elementen alle Türen offen. Meiner Fantasie waren keinerlei Grenzen gesetzt.

Getrennt

Ich schloss meine Augen und sah in Geiste wieder die Welten, die ich im Auftrag des Konzils durchwandert hatte. Ich sah Berge und Täler, Wüsten und Meere, Tundren und Dschungel. Während die Bilder alle jener Welten mich bestürmten, begann ich unbewusst, die Mächte dieser Welt zu ordnen. Ich begann Staub und Felsen zu bewegen, Wasser hinzuzufügen und zu trennen, aufzuwirbeln und zu verfestigen.

So könnte diese Welt eines Tages aussehen (Bild von leebo-zing-ddh)
So könnte diese Welt eines Tages aussehen (Bild von leebo-zing-ddh)

Ich wusste nicht, was ich eigentlich tat. Ich hatte keinerlei Ziel. Stattdessen ließ ich mich einfach von den Bildern leiten, die durch meinen Geist flossen, wie Magma durch das Innerste so vieler Welten. Wie lange ich so verweilte, könnte ich nicht sagen, doch irgendwann wusste ich, dass es getan war. Ich wusste, dass alles an seinem Platz war.

Ich schlug meine Augen auf und erkannte… Inseln. Tausende und abertausende fliegende Inseln, manche so groß wie ganze Länder, andere kleiner als so manches Haus und alle schwebten in den Lüften der Welten umher. Erst jetzt erkannte ich ein fünftes Element, das im Chaos des Anfangs untergegangen war und das ich den Kräften der Erde zugeschrieben hatte. Magie.

Geschaffen

Ebenjene Kraft, die in den den Adern einiger Welten pulsiert, die Kraft der Magie, hatte ich in meinem Übermut übersehen und sie mit der Erde verbunden. Nun war die Magie ein Teil dieser und machte es möglich, dass die Inseln in den Lüften schwebten, während doch eigentlich alles, in den Mittelpuknt der Welt gezerrt werden sollte. Ich blickte um mich, doch weder das Wasser, noch die Luft schienen davon betroffen. Beinahe alle Magie dieser Welt war in den fliegenden Inseln gefangen und verhinderte, dass diese zu Boden sanken.

Erstaunen… Mehr konnte ich nicht empfinden ob meines Fehlers, der ein solches Wunder ermöglichte. Materie, die sich einer der stärksten Kräfte aller Welten entziehen konnte, der Gravitation. Und das auf Dauer! Denn eines wusste ich mit Bestimmtheit: Solange die Magie mit Erde und Stein verbunden war, würden die Inseln weiterhin im Himmel treiben. Und diese zu trennen…? Nein, das würde das nicht so einfach gehen.

Aber würde die Erde dieser Welt Leben erlauben? Wie der Wind flog ich zwischen den Inseln hindurch und ließ meinen Blick schweifen. Auf einmal nahmen sie etwas wahr und so steuerte ich auf eine der Inseln zu. Ich landete und wanderte noch ein paar Schritte am Rand der Insel entlang. Weit über mir trieb eine andere vorüber, vorangeschoben durch einen starken Wind, und verdeckte für einen Moment das Licht der Sonne. Doch selbst im Schatten dieser Insel erkannte ich, dass meine Augen mich nicht getäuscht hatten.

Belebt

Zwischen der kahlen Erde brachen kleine grüne Keime verhor und reckten sich dem Licht der Sonne entgegen. Einmal mehr durfte ich feststellen, dass Zeit in dieser noch so jungen Welt keinerlei Bedeutung zu haben schien. Unweit konnte ich eine Inesl ausmachen, die schon jetzt von saftigen Wiesen überwuchert war und wenn mich mein Blick nicht trügte, konnte ich ein paar hundert Meter unter mir Bewegung in den Wiüfeln der Bäume erkennen.

Konnte es sein, dass jetzt schon Lebewesen die Weiten dieser Inseln durchstreiften? Doch wie konnte das möglich sein, während die Zeit doch noch so instabil wirkte? Vielleicht – schoss es mir durch den Kopf – war die Zeit gar nicht instabil, sondern verging für mich lediglich anders? Doch wenn dem so wahr, wie lange war ich dann schon hier?!

Schlagartig wurde mir klar, dass mein Tun nicht mehr lange unbemerkt bleiben konnte. Das Konzil musste schon auf meinen Bericht warten… Ich musste mich beeilen, wenn ich mein Werk vollenden wollte. Doch ein Schritt musste noch getan werden. Leben musste diese Inseln bevölkern. Leben, um sie zu durchstreifen und zu formen.


Während unsere Göttin erkennt, dass ihr Tun nicht unbemerkt bleiben kann, können wir wieder entscheiden, wie es in unserer weitergeht. Diesmal geht es um die Frage, welche Völker die Welt beherbergen soll. Nur Menschen oder auch andere Fantasy-Völker wie Orks, Elben und Zwerge?

Es folgen zwei Fragen. Bei der ersten wird bestimmt, wie viele Völker erschaffen werden sollen, bei der zweiten, welche das sein sollen. Dass bei der zweiten Umfrage passend zur ersten abgestimmt werden soll, muss ich dabei aber eh nicht extra erwähnen, oder? ODER?!



Ich freue mich schon wieder auf euer Antworten! Bevor ihr zu lesen aufhört, darf ich euch noch auf das Kontaktformular hinweisen, das sich im Menüpunkt unter dem Punkt „New World Project“ versteckt. Dort könnt ihr Vorschläge, Kritik, Lob und alles andere einbringen, was mit dem NWP zusammenängt.

Das endgültige Ergebnis geb ich natürlich wieder am Montag Nachmittag auf Facebook und Twitter bekannt. Ich bin auf jeden Fall wahnsinnig gespannt, für was ihr euch entscheidet (:

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14 Kommentare Gib deinen ab

  1. Ainur sagt:

    Bissl buddeln können die Zwerge schon oder? Nur wegen ihrer Gier fallen sie unten raus. So könntest ihr Aussterben erklären falls du sie nicht als Live Wesen haben willst.

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  2. Wortman sagt:

    Ein eigenes Volk. Was ist der passende Gegenpart zu Seraphin oder was wäre den anderen beiden Völkern ähnlich oder ebenbürtig?

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    1. Florian Born sagt:

      Welchen anderen beiden? Seh deine Antworten nicht 😉

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      1. Wortman sagt:

        Seraphin und Zwerge war meine Wahl neben dem „mach selbst was“ 😉

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        1. Florian Born sagt:

          Ah ok 🙂

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  3. Nydamit sagt:

    Sehr interessante Idee und dann auch noch gut geschrieben. Ich bin auf jeden Fall gespannt auf mehr!

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    1. Florian Born sagt:

      vielen Dank 🙂

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  4. Nerd Wiki sagt:

    Auch wenn ich die Flauschis gewählt habe… Avariel! Geflügelte Elfen! 😉 Wobei … ist eigentlich viel lustiger, wenn es Wesen sind, die aufpassen müssen, dass sie nicht von den Brücken oder vom Rand der fliegenden Inseln in den Tod stürzen. Das begrenzt die Welt und bietet Raum für Dramatik. Außerdem könnten die Völker auf eine Planetenoberfläche schauen, die ein wahres Schlaraffenland zu sein scheint, während bei Ihnen die Resourcen knapp werden. Darum versuchen immer mal wieder Mutige mit selbstgebastelten Fallschirmen und dergleichen runterzuspringen. Doch das sollte natürlich bisher immer misglückt sein… weil es starke Winde gibt, die alle Flugobjekte abstürzen lassen… und/oder auf der Oberfläche wandelt ein gigantisches Monster, dass – wie ein Spinne im Netz – auch kleinste Erschütterungen auf der Oberfläche wahrnehmen kann und sofort alles und jeden verschlingt. Also Doppel-Quest: Landen und dann noch dem Vieh entkommen 😉 Ok, waren nur so spontane Ideen… 😉

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    1. Florian Born sagt:

      Ziemlich coole Ideen!
      Könnte man so auf jeden Fall umsetzen, entweder als Story-Archs oder in Form von Religionen.

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      1. Nerd Wiki sagt:

        ja … ^^ War wie gesagt so spontan von meinem Gehirn rausejakuliert… mach damit was Du willst ;-P

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  5. Elben und Seraphin? Was machen die dann auf den Inseln? New Worlds next Top Model Contests? Her mit den Zwergen! Und die haben natürlich einen geheimen Zugang zur Oberfläche, um zu buddeln. Dummerweise kann man Erz und Edelsteine nicht essen, aber die glitzern so schön. Hach, da könnte man Handel treiben…

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    1. Florian Born sagt:

      Leider keine Zwerge geworden 😉

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