Monster im Spotlight: Der Rancor

Egal ob nun in der Fantasy, in der Science Fiction, im Horror oder in der Mythologie, Monster spielen eine große Rolle und stellen die Helden oder auch die Widersacher oft vor große Herausforderungen. In der Reihe „Monster im Spotlight“ stelle ich immer wieder mal ein Monster vor, das es mir aus irgendeinem Grund angetan hat. Dieses Mal:

Der Rancor

Rancors sind Wesen aus dem Star-Wars-Universum und so auch das erste Monster dieser Reihe, dass nicht aus einem der Sagenkreise unserer Welt stammt. Die Rancors sind in Star Wars auch nicht auf die Mythologie beschränkt, sondern existieren dort tatsächlich. Bei ihnen handelt es sich um 5 bis 10 Meter große Geschöpfe, die sowohl den Reptilien als auch den Säugetieren zugeordnet werden können. Das liegt daran, dass sie ihre Jungen zwar lebend gebähren, aber nicht säugen und ihr äußeres Erscheinungsbild eher dem von Reptilien als dem von Säugern entspricht.

Anzutreffen sind die vierbeinigen Giganten auf den Planeten Dathomir, Felucia, Lehon und Ruusan. Von welchem sie tatsächlich stammen, ist im Laufe der Geschichte aber leider untergegangen. Vermutungen legen nahe, dass es einer von diesen gewesen sein muss und sie dann als Nutz- oder Kampfbestien von Reisenden auf die anderen gebracht wurden, wo sie nun so lange leben, dass sie dort schon beheimatet sind.

Auf zur Rancor-Jagd! und zum fröhlichen, gemeinsamen Draufgehen! (Bild von LiamSharp)
Auf zur Rancor-Jagd! und zum fröhlichen, gemeinsamen Draufgehen! (Bild von LiamSharp)

Einen Rancor zu erledigen stellt für jede intelligente Spezies der Galaxis eine Herausforderung dar. Ja. Sogar für die Jedi. Das liegt daran, dass sie große Muskeln und eine dicke, lederartige Haut haben, die als natürliche Panzerung dient und weder von Blastern, noch von Nahkampfwaffen durchschlagen werden kann. Wenn man sich trotzdem daran macht, eines der großen Dinger umzulegen, dann gelingt das nur mit viel Ausdauer, einem Lichtschwert oder einem sehr großen, sehr schweren Gegenstand, den man auf sie fallen lässt.

So hat es zumindest Luke bei dem Rancor von Jabba dem Hutten gemacht. Der hat das riesige Gitter mithilfe der Macht auf das Ungetüm fallen lassen und durchbohrte damit seinen Hals. Hier jedoch nur aus Selbstverteidigung, denn normalerweise sind Rancors sehr friedliche Wesen. Jabba hatte den seinen aber ziemlich angestachelt. Mit Folter und so. Doch sein Rancor hat wenigstens etwas mit anderen gemein, nämlich dass er eine starke Bindung zu Menschen oder anderen intelligenten Spezies aufwies.

Besonders bekannt dafür ist die Subspezies der dathomirischen Rancors, die auf dem Planeten Dathomir beheimatet sind und durch langes zusammenleben mit den Menschen eine Bindung zu ihnen aufgebaut haben. Auch werden sie von manchen Völkern als große Reittiere verwendet. So zum Beispiel verwendete die ehemalige Jedi und spätere Sith Maris Brood auf Felucia einen Bull Rancor zu diesem Zweck. Diesen hetzte sie dann Vaders Schüler Starkiller auf den Hals und dieser tötete ihn mit mehreren Machtblitzen, um Bail Organa aus ihren Händen zu befreien.

Und warum mag ich das Vieh?

Rancors sind fünf bis zehn Meter große reptilienartige Säugetiere, die selbst Jedi mit einem Schlag umbringen können, wenn sie wollen, ansonsten aber ziemlich friedlich sind. Brauch ich sonst noch einen Grund?

Was haltet ihr von den Rancors? Und welches Monster soll ich noch ins Spotlight stellen? Hinterlasst mir doch einen Kommentar (:

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9 Kommentare Gib deinen ab

  1. Wortman sagt:

    Ich dachte, es gibt nur diesen einen Rancor… Imposantes Vieh.
    Die Legoversion hätte ich gerne aber bei Ebay verlangen die da unverschämte Preise…

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    1. Florian Born sagt:

      Ja es gibt einen Haufen :

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      1. Wortman sagt:

        Ich stecke da nicht so drin im SW – Universum 🙂

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    1. Florian Born sagt:

      Needing context pls 😀

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      1. Wortman sagt:

        Warum? 😉

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        1. Florian Born sagt:

          Weil verwirrt 🙂

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      2. Wortman sagt:

        Warum verwirrt?
        Dane freut sich über Zuwachs und wir vielleicht über ein handsigniertes Buch 😉

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