Die Elben: Meister von Flora und Fauna – New World Project

Auszug aus Das Buch der tausend Völker
– Garin Beando

Viele der Kulturen der Inseln zeichnen sich durch besondere Fähigkeiten aus. Es gibt großartige Händler, Handwerker, Krieger, Magier und viele andere Meister, deren Talent die anderen Völker nur streifen können. Und wenn es um Mesiterschaft in Wissen über Flora und Fauna der Inseln geht, so kommt keine Kultur auch nur ansatzweise an die Elben heran.

Mehr als nur Gärtner

Die Züchter und Farmer des Volkes mit den spitzen Ohren haben über den Lauf der Jahrhuderte hinweg die Natur der Inseln studiert und sind dadurch in der Lage mithilfe von ausgereiften Techniken und magischer Beeinflussung das Wachstum von Pflanzen und Zuchttieren nach ihrem Gutdünken zu steuern. Die Zucht neuer Arten haben sie schneller entschlüsselt als alle anderen Völker und konnten dadurch quasi ein Monopol auf den Export von seltenen Früchten erhalten.

Wer glaubt, dass die Elben sich auf diesen Triumphen ausruhen, irrt jedoch. Im Gegensatz zu den anderen Völkern der Welt sind die Elben nämlich nur wenig hierarchisch strukturiert. Wer einen genauen Einblick in die politische Struktur der Elben werfen möchte, muss das Volk über lange Zeit beobachten. Es gibt keinen einen Herrscher des Volkes, sondern eine wahre Unzahl von ihnen. Diese kleineren Könige werden „Tiar“ genannt und herrschen meist über eine Insel oder einen Teil einer solchen. Selten gibt es einen Tiar, der mehrere Inseln unter seiner Kontrolle hat.

Politisch komplex

Die einzlenen Tiari sind dabei voneinander unabhängig. Es gibt jedoch gemeinsam geplante Strategien und Vorgehensweisen. Meist haben diese ein ökonomisches oder marktorientiertes Ziel. Wer die Geschichtsbücher durchforstet wird jedoch auch auf nicht gerade wenige Situationen stoßen, in denen mehrere Tiari gemeinsame Feldzüge führten, entweder gegen andere Elben oder gegen ein anderes Volk.

Auch wenn die Elben sich nach außen als Einheit geben, sind sie dies noch lange nicht. Innerhalb der Tiari gibt es diverse Streitigkeiten, die sich meist über Generationen hinweg ziehen. Die Gründe dafür sind in vielen Fällen behauptete Gebietsansprüche. Es gibt eine Region der Inseln, von der beinahe jeder Tier behauptet, er hätte durch Geburtsrecht Anspruch auf eine dieser Inseln.

Das grüne Archipel

Dabei handelt es sich um das Grüne Archipel, das durch die Magie einiger unbeschreiblich mächtiger Elben-Zauberer zur fruchtbarsten Region der Welt wurde. Diese Zauberer liegen jedoch schon so weit zurück, dass man sich nicht mehr sicher sein kann, ob es sich bei ihnen nicht lediglich um einen Mythos handelt. Sicher ist nur, dass die rund dreißig Inseln des grünen Archipels bessere Vorraussetzungen für die Zucht von Pflanzen und Tieren bieten als alle anderen.

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Deshalb findet fast immer auf zumindest einer der Inseln des Archipels ein Gefecht zwischen den Soldaten verschiedener Tiari statt, die sich ihr angebliches Geburtsrecht auf ihnen sichern wollen. Die restlichen von Elben beherrschten Inseln sind von diesen Kämpfen aber kaum betroffen, denn die Tiari konzentrieren sich stets darauf, dass die Zucht niemals unter ihrer Gier nach den Inseln des Grünen Archipels leidet.

Ein Zusammenschluss

Damit hätten nämlich auch die anderen Tiari ein Problem. Die elbischen Anführer schauen einander meist ganz genau auf die Finger. Trotz aller machtbasierten Unstimmigkeiten zwischen den Elben versuchen diese nämlich stets als gemeinsame Gruppe aufzutreten. Sie sind der Meinung, dass ein nach außen hin offensichtlicher Zwist zwischen mehreren Tiari den anderen Völkern eine Möglichkeit gäbe, die Elben von ihren eigenen Inseln zu vertreiben.

Dies wäre für die meisten anderen Völker nicht besonders schwierig, denn während die Magier und Züchter der Elben wahre Meisterschaft beweisen, ist das Militär der elbischen Tiari relativ schwach. Eine Armee der Menschen oder Orks könnte einen Tiar also recht leicht überrennen. Durch das gemeinsame Auftreten wirken die Elben wesentlich stärker, als es in Wahrheit der Fall ist. Wie lange das fragile Gleichgweicht zwischen der eigenen Machtgier und dem Schutz der Inseln noch halten wird, steht aber in den Sternen…


Unsere Welt ist also wieder um ein Volk reicher. Die Idee für die Züchter hat übrigens der gute Zeilenende beigesteuert, also danke dafür! Glaubt aber nicht, dass das schon alles ist, was wir von den Elben zu hören bekommen, denn auch wenn die Elben als gemeinsames Volk auftreten, gibt es noch einige Aspekte des Volkes, die man behandeln kann. Dazu hab ich schon die ein oder andere Idee. Also seid auf jeden Fall mal gespannt 😉

Äußerst demokratisch haben wir beschlossen, dass dieses Mal die Kithari dran sind, ihre erste Kultur zu bekommen. Da ich mir hab sagen lassen, dass Umfragen doch irgendwie besser sind als das Vorschlag-Formular, hab ich mir für euch wieder ein paar Vorschläge aus den Fingern gezogen, wie die Kithari leben könnten. Ihr kennt den Spaß ja: Gebt eurem Favoriten ein Häckchen!

Dieses Mal spar ich mir übrigens die zweite Umfrage, denn es bleiben nach nächster Woche nur noch Seraphim und Orks übrig und die werden wir einfach nach dem Ergebnis der ersten Völker-Umfrage abarbeiten!

Ich freu mich wie immer schon jetzt auf eure Antworten und natürlich auch über jeden anderen Hinweis und Vorschlag zur Welt, den ihr mir sonstwie geben wollt (:

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5 Kommentare Gib deinen ab

  1. Wortman sagt:

    Ich bin der erste Abstimmer… ich mag die Idee mit den Nordmännern… 😉

    Interessante Idee mit den Elben. Mal eine ganz andere Sichtweise. Farmer anstatt gefürchteter Krieger. Das hat was. Bin gespannt, was du dazu erschaffen wirst.

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    1. Florian Born sagt:

      Meine bessere Hälfte hat schon eine ziemlich gute Idee für die Elben beigesteuert, die ich radikal übernehmen werde 😉
      Die Inuits… Interessant 😀

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      1. Wortman sagt:

        Da bin ich gespannt, was deine bessere Hälfte da für Ideen hatte 🙂

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  2. Zeilenende sagt:

    Gern geschehen, die Idee, man tut ja, was man kann. Mal sehen, was aus unseren Katzen wird. Im Norden erwarte ich sie ja eigentlich nicht … Und weil Katzen und Ägypten für mich zusammen gehören, es bei uns noch erstaunlich wenig spirituell zugeht und sowohl unsere Elben als auch Menschen es nicht so sehr mit dem Zentralismus haben, war für mich auch sofort klar, wofür ich bei den Kithari stimmen werde.:)

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    1. Florian Born sagt:

      Bei mir waren die Katzen im alten Ägypten auf Rang 2. Mein großer Favorit blieben dann doch die SamuraiKatzen 😀
      Das wenig spirituelle ist mir auch schon aufgefallen, aber nur, weil es bisher nicht erwähnt wurde, heißt das noch lange nicht, dass es nicht gelebt wird. Es verläuft halt eher im Hintergrund 😉

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