Adventure Time: X Gründe, warum man es gesehen haben sollte

Ich bin ja eigentlich kein Fan von Listicles… Und deswegen schreibst du jetzt auch eines? Ja, aber nur, weil ich wirklich meherere Gründe habe, die dafür sprechen, dass jeder gute Nerd Adventure Time gesehen haben sollte. Es geht um Adventure Time? Es sei dir verziehen! Danke, Sado.

Bevor ich aber loslege, sollte ich erstmal klarstellen, wovon ich eigentlich spreche. Adventure Time ist eine Cartoon-Serie, die seit April 2010 von Cartoon Network produziert wird. Zwar ist die Hauptzielgruppe der Serie recht jung, doch Erwachsene – mit einem Kind im Inneren – werden noch viel mehr Spaß mit der Serie haben. Insbesondere Freunde von Science Fiction und Fantasy. Hier also meine X Gründe, warum ihr sie euch mal ansehen solltet:

1. Mensch, Hund, Zauberer, Kaugummi, Vampir, …

Im Gegensatz zu den meisten Serien, sind die Charaktere in Adventure nicht menschlich. Abgesehen vom Hauptcharakter zumindest. Finn der Mensch bereist im Laufe der Serie das Land of Ooo und trifft dort auf verschiedenste abgedrehte Charaktere, von denen aber kein einziger wirklich menschlich ist. Finn ist nämlich der einzige Mensch in dieser Welt. Langweilig wird ihm allerdings nicht, denn sein Begleiter ist ein magischer Hund namens Jake – der gleichzeitig auch irgendwie sein Bruder ist.

Finn und Jake treffen auf Vampire, Zauberer, Prinzessinen und unzählige Monster, die meist mehr oder weniger bekloppt sind. Princess Bubblegum zum Beispiel besteht zur Gänze aus Kaugummi, der Ice-King, ein mächtiger Magier mit Pinguin-Dienern, hat durch seine Kräfte den Verstand verloren und es gibt auch noch eine Dämonenkatze mit ungefährem Wissen von allem.

2. The Land of Ooo

Wem wunderbar sympathische und hassenswerte Charaktere mit hohem Beklopptheitsgrad nicht reichen, den spricht vielleicht die Welt an. The Land of Ooo ist eine postapokalyptische Version unserer Erde. Diese wurde während dem „Great Mushroom War“ beinahe zerstört. Gleichzeitig kehrte allerdings die Magie in die Welt zurück und ermöglichte allerlei chaotisches Zeug.

Menschen bekamen gänzlich neue Formen und Lebewesen, die vorher keine waren, wurden zu welchen. So oder so ähnlich kann man sich zumindest das Candy Kingdom erklären, all dessen Bewohner Süßigkeiten sind. Oder auch die Existenz von Geistern, Monstern, Dämonen, Untoten, etc.

So würde Adventure Time als Anime aussehen (Bild von Suihara)
So würde Adventure Time als Anime aussehen (Bild von Suihara)

3. Epische Quests

Wem das verdrehte postapokalyptische Land of Ooo nicht reicht, dem darf ich von den epischen Quests berichten, die Finn und Jake in der Serie bestreiten. Ob sie nun die Candy-People vor einer Invasion von magischen Pinguinen retten oder die Probleme eines traurigen Bergs lösen müssen, für die beiden Helden gibt es immer etwas zu tun. Und wenn nur der Ice King wieder einmal auszieht, um eine der vielen Prinzessinnen zu entführen.

Es gibt dabei übrigens eine Unzahl an Anspielungen auf Filme, Romane und Serien, auch wenn sich die Serie nicht gänzlich darauf stützt.

4. Episches Loot

Wie es sich für eine Quest gehört, häufen Finn und Jake auf ihren Reisen Unmengen an Ausrüstung an. Jake braucht das zwar nicht – er kann seinen Körper nach eigenem Gutdünken verformen und ist quasi seine eigene Waffe –, Finn aber umso mehr. Während er anfangs meist mit seinem Golden Sword of Battle auszieht, wird sein Arsenal bald größer, wenn zum Beispiel das Root Sword und das Demon Blood Sword in seine Hände fallen.

Die drei Haupt-Damen der Serie (Bild von I3ushidoKuroi)
Die drei Haupt-Damen der Serie (Bild von I3ushidoKuroi)

5. Überraschend tiefgründig

Wer meint, dass seine tiefliegendsten Gefühle bei all diesem Schwachsinn nicht gebührend stimuliert werden, den kann ich beruhigen. Trotz vieler absurder Situationen handeln die Geschichten von Finn und Jake von äußerst realen Dingen. Themen wie Liebe, Freundschaft, Eifersucht, großen Kommunikationsschwierigkeiten, Trauer, Einsamkeit und so weiter stellen das Zentrum der Geschichten von Mensch und Hund dar.

Eine Folge zum Beispiel handelt von den ungelösten Problemen einer Vampirdame mit ihrem Dämonenvater, während eine andere die unerwiderte Liebe eines starken Helden in den Mittelpunkt stellt. Sehr oft werden diese Themen auch mit Liedern aufgearbeitet – Disney lässt grüßen –, die meist sogar nicht einmal so schlecht sind.

6. Toll für zwischendurch

Die Folgen sind, wie für eine Kinderserie typisch, nur jeweils 10 Minuten lang und können also perfekt als Lückenfüller genutzt werden. Im Gegensatz zu den meisten Serien dieser Art stehen die Charaktere aber nicht am Fleck, sondern entwickeln sich – zumindest ab der zweiten Staffel – immer weiter und es wird auf frühere Episoden Bezug genommen.

In den Gender-Switch-Episoden bekommen alle ein anderes Geschlecht. Außer Jake. Der wird eine schwule Katze (Bild von Chocoreaper)
In den Gender-Switch-Episoden bekommen alle ein anderes Geschlecht. Außer Jake. Der wird eine schwule Katze (Bild von Chocoreaper)

7. Zum Schreien komisch und absolut wirr

Abschließend lässt sich nur sagen, dass es selten eine so komische Serie gegeben hat wie Adventure Time. Sie strotzt nur so vor Wortwitz, Situationskomik und Absurdität. Wär so etwas zu schätzen weiß, sollte sich diese Serie nicht entgehen lassen. Aber auf Englisch bitte, denn auf Deutsch geht sehr viel der ursprünglichen Komik verloren.

Worauf wartet ihr also noch? Los! Schaut euch die Serie an. Hier! Alle Folgen auf Englisch findet ihr auf dieser Seite.

Kennt ihr Adventure Time und findet ihr es auch so genial wie ich, oder trifft die Serie nicht wirklich euren Geschmack? Und kennt ihr noch andere Serien wie AT, die man unbedingt gesehen haben muss? Hinterlasst mir doch Kommentar (:

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