Die Heimat der Götter und die Welt der Toten – New World Project

Die Heimat der Götter aus dem Shangwira
– Autor unbekannt, kommentiert von Orin Avriela

Als das Licht der Sonne den Schatten allen Übels durchbrach, brach es auch in die tiefen Nebel über dem Grund hinab, wo die Heimat der Götter liegt. Am festen Grund, zwischen großen Weiden und entlang von Flüssen, geschützt durch die Stürme und Nebel über ihnen. In Palästen aus feinstem Marmor, von solcher Größe, dass selbst manche Inseln winzig wirken ob ihrer Größe und Pracht.

Von den großen Häusern

Im Zentrum all dessen stehen die Paläste von Haúlr, Bywyr und Awýer, den Herren von Sonne, Natur und den Winden. Bei ihnen leben ihre Frauen, Tiw’El, Cynja und Grair, die Herrinnen von Nacht, Wissenschaft und Fels. Das Hause Haùlrs und Tiw’els leitet die Sonne und die Gestirne und hält Tag und Nacht im Gleichgewicht. Das Hause Bywyrs und Cynjas kontrolliert den Ausgleich von Natur und Fortschritt. Und das Hauss Awýers und Grairs leitet die Inseln auf ihren Wegen.

Anm.: Die drei großen Götterhäuser teilen sich im restlichen Buch der Götter die Macht auf, denn keiner könnte Macht über einen anderen haben und keiner könnte ohne den anderen. Gleiches gilt auch für die Beziehung in den Häusern. Die wird, wenn auch hin und wieder im Streit, als recht harmonisch und stabil beschrieben.

Die Bewohner der Inseln sind allerdings weit weniger harmonisch. So vertreten verschiedene Völker die Ansicht, dass ein Gott über den anderen gestellt werden sollte. So zum Beispiel erheben die Elben Bywyr über alle anderen und sind deshalb sehr oft im Cliche mit den Orks, die seine Gattin Cynja als wichtiger erachten, als ihren Gemahl. Im weißen Imperium wird hingegen Awýer besonders verehrt und im Kaiserreich Terá-Miekka dessen Gattin Grair.

Als Rund um die Paläste der drei großen Häuser, sind die Heimstätten der anderen Götter errichtet. Wie die Speichen eines Rades siedeln die Vasallen hinter ihren Herren. Ihnen müssen sie Bericht erstatten und ihren Befehlen müssen sie Folge leisten.

Der Weg von Maroleth zu Dychweleth ist lang und beschwerlich (Bild von ortheza)
Der Weg von Maroleth zu Dychweleth ist lang und beschwerlich (Bild von ortheza)

Von Maroleth und Dychweleth

Einzig drei Götter sind abtrünnig von den großen Häusern und durch ihre Macht vor der Gefahr durch sie gefeit. Maroleth und Dychweleth, die Brüder Tod und Wiederkehr, sind zwei davon. Sie leben jenseits der Heimstatt der Götter und bewachen die beiden Eingänge zum Reich der Toten, die einzige Möglichkeit für die Seelen verstorbener dieses zu betreten und wieder zu verlassen.

Auch Maroleth und Dychweleth haben Diener, die die Ordnung im Reich der Toten aufrecht erhalten. Doch sind die nichts anderes als Söldner, bezahlt mit den Seelen jener, die hindurchwandern. Jene Seelen, die nicht rein genug sind, werden von den Dienern der Gebrüder angehalten und verschlungen. Nicht alle, jedoch, denn die Diener können nicht über ihren Sold hinaus Seelen nehmen, denn dies würde die Brüder erzürnen. Jene, die rein sind, können sicher passieren, den vor ihnen ekelt den Söldnern.

Und es heißt, die Diener können nur durch die Seelen ruhig gehalten werden. Und sollten eines Tages keine verkommenen Seelen mehr den Weg von Maroleth zu Dychweleth antreten, würden die Brüder sie nicht mehr halten können und sie würden auf die Inseln niederkommen und sie verwüsten, auf der Suche nach Seelen, die ihren Hunger stillen können.

Vom Meister

Noch ein dritter ist jenseits der Macht der drei Häuser. Doch ist er von solch Schrecken, dass selbst die grausamen Söldner Maroleths und Dychweleths ihn fürchten. Viele Namen trägt er, Arswryth der Schrecken, Hunllef der Albtraum und Hreth das Chaos sind nur drei von ihnen. Als Meister wird er bezeichnet und sein einziges Ziel ist es, all die Arbeit der drei Häuser zunichtezumachen und die Inseln zu Fall zu bringen. Seine Wege dazu sind verschlungen und düster und seine Macht ungeklärt.


Hier also mal ein erster Einblick in die Welt der Götter auf den Inseln und auch in das Totenreich. Ich hab mich hierbei stark an der griechischen Mythologie und auch ein wenig an Tolkiens Götterwelt bedient. Aber ich hoffe trotzdem, dass ich etwas schönes daraus gemacht habe. Die Namen der Götter sind übrigens – teilweise sogar 1 zu 1 – aus Begriffen aus dem Walisischen entstanden, die etwas mit der Aufgabe der Götter zu tun haben.

Zu den Göttern und ihren Aufgaben bieten sich sicher viele Möglichkeiten und natürlich auch zu den Konflikten zwischen den Völkern, aufgrund des sich leicht unterscheidenden Glaubens. Dazu kommen wir sicher mal. Hinterlasst mir aber eure Ideen dafür gern in den Kommentaren oder im Kontakt-Formular.

Gleiches gilt natürlich auch für das nächste Thema: Die Fauna der Inseln. Also keine einzelnen Tiere, sondern einen groben Überblick. Wenn es Ideen gibt, so lasst sie mir unten. Bis dahin wünsch ich euch noch ein schönes Wochenende. Und das nächste Mal gibts dann auch wieder mal eine Umfrage!

Und nochmal die Bitte an euch: Wenn ihr selbst Bidler für das NWP gestalten wollt, oder jemanden kennt, der es wollen würde. Meldet euch bei mir 🙂

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8 Kommentare Gib deinen ab

  1. Zeilenende sagt:

    Na das bietet doch mal genug Potential für den ein oder anderen Kreuzzug, wenn die doofen Sterblichen mal wieder versuchen, das göttliche Gleichgewicht nach ihren Vorstellungen umgestalten wollen. 🙂 Ansonsten bin ich momentan ein wenig leer, was Ideen angeht. Ich zehre in meinem Blog derzeit auch von der Halde. Doofes RL. -.- Aber wenn mir noch was einfällt, notiere ich es für dich.

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  2. Wortman sagt:

    Ich muss auch erstmal eine Runde denken… Bin grad von der Arbeit gekommen 😉

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    1. Florian Born sagt:

      So viel Denkerei 😀

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  3. Wortman sagt:

    Maroleth und Dychwelethg gefallen mir und die diener sind cool 🙂
    Der Meister interessiert mich. Alptraum und chaos nennt man ihn. Den Verführer der Sinne. Er zeigt dir überzeugend die Wege zur Macht, wohlwissend, dass Chaos und Schrecken ihnen nachfolgen wird. Doch die Verführten sehen es nicht und halten seine Wege für die wahrhaftige Erkenntnis…

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    1. Florian Born sagt:

      Uhhh… Das gefällt mir… Notiz machen!!!

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      1. Wortman sagt:

        Das freut mich. Das kam mir eben so spontan in den Sinn als ich den Meister las.

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