Alles über die Tierwelt – New World Project

Einleitung zu Leben: Auf Inseln und in der Luft
– von Irrivrin Eleondar

Leben bevölkert die Inseln, länger als wir Bewohner uns zurückerinnern können. Vermutlich noch länger als wir selbst auf den Inseln wandeln, auch wenn es dafür keinerlei Beweise gibt. Auch gibt es nur wenig Hinweise, die darauf hindeuten, dass die Bewohner mit einer der Tierarten verwandt sein könnten, mit Ausnahme der Kithari, die Ähnlichkeit mit den domestizierten Katzen aufweisen, wie auch mit den großen Raubkatzen, die die Wildnis durchstreifen.

Im Tierreich hingegen haben sich mehrere große Familien gebildet, zwischen denen Verwandtschaftsverhältnisse erkennbar sind. Denn Tiere paaren sich, auch wenn wir bis heute nicht genau erklären können, warum das der Fall ist, in der Regel doch innerhalb der eigenen Gattung. Die großen Spezies benennen wir als Vögel, Säuger, Reptilien und Fische. Sehr häufig treten jedoch auch Vermischungen der Gattungen auf.

Ein Greif in voller Pracht (Bild von Manweri)
Ein Greif in voller Pracht (Bild von Manweri)

Die Fliegenden

So zum Beispiel verfügen von allen großen Tierarten – hierbei sind Insekten ausgenommen – mehr als zwei Fünftel über die Fähigkeit, zumindest kurze Strecken zu fliegen. Dazu gehören alle Vogel-Spezies, sowie eine große Zahl an Reptilien und Säugern. Der Grund dafür ist klar ersichtlich: Wesen mit der Fähigkeit zu fliegen, sind leichter in der Lage Nahrung zu beschaffen und sich auf größerem Gebiet zu verbreiten.

Es wurde außerdem beobachtet, dass fliegende Tiere sich als am intelligentesten zu erweisen scheinen. Dies gilt insbesondere für Säuger mit Flügeln aber auch einige Reptilien-Arten, die bekanntermaßen als Reittiere verwendet werden. Dazu gehören unter anderem Greifen, Wyvern und manche große Vogelarten – auch wenn letztere zumeist als Zugtiere für Himmelskutschen verwendet werden. Drachen, die größeren Vettern der Wyvern, gelten gar als die intelligensten Tiere der Inseln und sollen sprechen und Magie wirken können.

Die Wandelnden

Je größer eine Insel ist, desto warscheinlicher ist es, auf dieser landgebundene Säuger anzutreffen. Hierbei handelt es sich meist um Spezies, die so gut wie nie auf anderen Inseln angetroffen werden können. Ausnahme sind Spezies, die von Bewohnern domestiziert und auch auf anderen Inseln angesiedelt wurden. Dazu gehören zum Beispiel Schafe und Kühe. Auch Wild in seltenen Fällen.

Die Fallenden

Sehr viel häufiger in freier Wildbahn sind deshalb Säuger mit Flügeln, Reptilien oder Reptilien mit Eigenschaften von Säugern. Der Grund dafür liegt wieder in der Fortpflanzung und Verbreitung. Die Eier von Reptilien sind unheimlich stabil und können einen Fall von mehreren hundert Metern gefahrlos überstehen. Sie können also über den Rand einer Insel gerollt werden, wodurch die Tierart eine andere Insel erschließen kann.

Alle Vögel, wie auch Säuger und Reptilien mit Flügeln müssen sich nicht einmal auf diese Technik stützen. Sie brauchen lediglich auf die nächste Insel zu fliegen. Viele Tierarten haben zu diesem Zweck auch lose Hautlappen entwickelt, mit denen sie auf andere Inseln gleiten können. Einzig Fische scheinen sich nicht wirklich behelfen zu können.

Die Schwimmenden

Es gibt aber auch für sie Mittel und Wege. So zum Beispiel laichen sie an Flüssen, wo die Eier über den Rand gespült werden können. Dies ist vor allem in stabilen Winden der Fall, wenn Inseln seit Urzeiten parallel zu einander fliegen und so Flussläufe über mehrere Inseln entstehen. Ansosnten sind Fische in der Regel nur in großen Gewässern, die kaum Abfluss haben, anzutreffen.


Damit sollte zumindest ein grober Überblick über die Fauna der Inseln geschaffen sein. Für alle, die es interessiert: Irrivrin Eleondar ist ein elbische Magierin und Expertin für jegliche Art von Tierwesen. Es gibt auch Versuche von ihr, Tiere mithilfe der Gabe zu verändern, sozusagen künstliche Mutationen herbei zu führen. Könnte man auf jeden Fall auch mal behandeln, sowas.

Wie ihr seht, bieten die Inseln eine enorme tierische Vielfalt und sehr viel Platz, an dem man arbeiten kann. Ich wollte natürlich, dass sich alles möglichst echt anfühlt, allerdigns habe ich die intelligenten Spezies (Menschen und Co.) bewusst von den Tieren getrennt. Das liegt daran, dass diese durch die Mächte unseres rebellischen Gottes entstanden und nicht durch klassische Evolution, wie es bei den Tieren der Fall war.

Nun zu nächster Woche: Die Themen der letzten Abstimmung sind aufgebraucht und deshalb müssen wir entscheiden, in welche Richtung es jetzt gehen soll. Hier deshalb ein paar Richtungen, in die es gehen könnte. Bitte eure 3 Favoriten auszuwählen:

Das Ergebniss gibst am Montag auf Facebook und Twitter!

Und noch was organisatorisches: Weil das Studienjahr wieder beginnt, werd ich mein Pensum vom Sommer (das ich ja nicht mal im Sommer immer pünktlich geschafft hab) ein wenig runterschrauben. Bis auf weiteres gibt’s deshalb in Zukunft jeden Donnerstag einen NWP-Post und jeden zweiten Dienstag einen klassischen Phanwelten-Post. Ich will euch immerhin was vernünftiges zum Lesen geben und nicht irgendwas dahingerotztes. Hoffe, damit könnt ihr leben.

Viel Spaß beim Abstimmen und schönes Wochenende!

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7 Kommentare Gib deinen ab

  1. Michael | Weltenbau-Wissen.de sagt:

    Wie groß sind denn die größten Inseln? Wenn sich darauf flugunfähige Säugetiere befinden, die man sonst nirgendwo antreffen kann, muss da schon reichlich Platz für Evolution sein 😉 Auf der Erde ist Madagaskar ein spannendes Beispiel für so isolierte Entwicklungen.

    Und nebenbei bemerkt: Die Reihe gefällt mir richtig gut! Wonach wählst die Fragen für die nächsten Kapitel aus?

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    1. Florian Born sagt:

      Also zum Thema Inseln: Schau einfach nur mal die ganzen alten Artikel durch. Aber ich hätte mir die größten wirklich mit einer solchen Größe á Madagasker vorgestellt.

      Vielen Dank!

      Die Fragen fürs nächste Kapitel entstehen meist nach dem Prinzip: Hmmm… Auf was hätte ich prinzipiell Lust und was hat sich bisher so ergeben und würde Sinn machen 🙂

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  2. Wortman sagt:

    Fliegendes Getier ist Pflicht. Da es einzelne Inseln sind und ich mal die „normale“ Evolution voraussetze, muss es Flugtiere geben. Ansonsten hätte die Natur bei den fliegenden Inselwelten einen ziemlichen Fehler begangen. Mutter Natur ist zwar öfters mal ein böses weib aber so böse bestimmt nicht 😉

    Die Idee mit den Fallenden finde ich gar nicht so übel.
    Abgestimmt habe ich auch 🙂

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    1. Florian Born sagt:

      Ja, das war einfach nur logisch 😀
      Aber ausschließlich fliegende wäre doch öd gewesen 🙂

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      1. Wortman sagt:

        Nur Flieger wäre auch klischeehaft. Landläufer muss es auch geben.

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  3. Zeilenende sagt:

    Fliegende sind so naheliegend wie vernünftig, die Fallenden finde ich ebenfalls genial. Bei magischer Gentechnik habe ich die Ohren gespitzt (höhö) aber am Großartigsten fand ich die Idee mit den Fischen. Die suchen sich auf der Erde in isolierten Gewässern zwar einfach ihre ganz spezielle, leicht abweichende Nische, aber die Mehr-Inseln-Flüsse… Logische Sache, eigentlich, aber da muss man erstmal drauf kommen. Find ich genial. 🙂

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    1. Florian Born sagt:

      Vielen Dank! 🙂

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