Rede zur Etablierung des Toricanter Gulden – New World Project

Rede zum Start eines neuen Programms
– Antonio Ronporto

Danke für Euer zahlreiches Erscheinen. Ich weiß, es ist eigentlich nicht die Zeit, in der man sich viel in Toricante aufhält. Umso mehr freut mich und meine Familie, dass Ihr so zahlreich hier erschienen seid.

Heute ist ein großer Tag. Warum, fragt Ihr Euch? Weil vor wenigen Stunden ein Händler dieser Stadt mit seinem Schiff auf einer Insel weit im Osten von angelegt haben müsste. Genauer gesagt auf einer Insel des Herzogtums Irrivell, die sich ziemlich genau auf der anderen Seite der Welt befindet. Damit ist es der Stadt Toricante gelungen, den eigenen Namen in buchstäblich jedem Winkel der Welt bekannt zu machen. Das ist aber nicht einmal das wichtigste an dieser Situation.

Das wichtigste ist, dass jede Kultur dieser Welt mit dem Toricanter Gulden in Kontakt gekommen ist. Der erste Schritt darin, der ganzen Welt zu beweisen, dass der Toricanter Gulden eine Währung ist, auf die man sich verlassen kann. Eine Währung, der man vertrauen kann. Und im gleichen Atemzug auch, dass man den Händlern, die ihn mit sich führen, vertrauen kann.

Die Chancen, die sich uns nun bieten, werte Freunde, Partner und Kollegen, sind quasi endlos. Denn während die meisten anderen Nationen der Inseln damit beschäftigt sind, sich gegenseitig die Schädel einzuhauen (stoppt, während leises Gelächter durch die Zuschauer brandet) Ja, während die sich die Schädel einhauen, können wir uns weiterhin darauf konzentrieren, was wir am besten können und Handel treiben. Und gerade in solch politisch wie wirtschaftlich unsicheren Zeiten, haben wir die Möglichkeit, die Marke des Toricanter Guldens und seiner Sicherheit noch weiter auszubauen.

Eine Marktstraße von Planken überdacht. Ein Mann mit Schwert, ein Kind und ein Hund schlendern entlang.
Am Marktplatz ist viel los (Bild von RhysGriffiths)

Doch im Gegensatz zum Prägen und Reinhalten des Zahlungsmittels kann die Verbreitung der Münzen nicht von den Hohen Herren und Damen hier in der Stadt erledigt werden. Diese Aufgabe liegt bei Euch, den Sacri, die ihr auszieht in die Welt und Waren verteilt. Es ist Eure Aufgabe den Toricanter Gulden in alle Ecken der Welt zu tragen – wie ihr es jetzt schon getan habt.

Der elbische Áriel, der miekkanische Caith, die Denares, die im ehemals ach so weißen Imperium verwendet wurden, und der Sar’Raf aus den Wüsteninseln von Jawal’Ang. Um nur wenige zu nennen.

Natürlich, ich kann niemanden von Euch zwingen. Ihr seid Meister Eures Fachs. Doch vertraut mir, wenn ich Euch sage, dass Ihr damit nicht nur dem Haus Ronporto – meinem Haus – und seiner Bank einen Gefallen tut. Ihr tut nicht mal der Stadt Toricante einen Gefallen. Ihr tut vor allem Euch einen Gefallen. Denn wer ist es, der letzten Endes von einer weltweiten Etablierung des Toricanter Guldens profitiert? Diejenigen, die auf den Inseln unterwegs sind, und ihre Waren zu einem möglichst stabilen Preis anbringen wollen. Ihr.

Doch Ihr fragt Euch: Was machen wir mit den ganzen Goldwährungen der anderen Nationen, die wir durch Verkäufe hereinbekommen? Wo hin damit?

Die Bank Ronporto möchte Euch allen hierzu ein Angebot unterbreiten. Bringt die Goldmünzen anderer Währungen zu uns und wir bezahlen sie Euch im exakten Gegenwert mit Toricanter Gulden wieder aus! (Raunen in der Menge) Keine Wechselkosten! Keine Falschmünzen! Diese Versicherung bekommt Ihr von mir!

Außerdem geben wir jedem Sacro und jeder Sacra, die aufbrechen, einen Kredit mit auf den Weg, der ohne jegliche Zinsen in jeder beliebigen Währung zurückgezahlt werden kann! (Erneutes Raunen) Solltet Ihr Interesse daran haben; die Bank Ronporto empfängt Euch jederzeit. Vielen Dank!


Ein paar Zusatz-Infos hierzu: Die Familie Ronporto ist eine der drei großen Bankenfamilien von Toricante. Die anderen beiden sind die Familie Manieta und das Haus Cin. Die Rede von Antonio Ronporto führte zu einer enormen Kreditvergabe durch die Ronporto-Familie und gleichzeitig zu einem Hereinspülen von unzähligen Münzen anderer Währungen, die durch einen Vertrag der Ronporto-Familie mit Toricanter Prägwerk wieder zu Toricanter Gulden umgeprägt werden konnten.

Dadurch wurde der Gulden tatsächlich binnen weniger Jahre zur am weitesten verbreiteten Währung der Inseln und ermöglichte den Händlern weitaus sicherere Handelsmöglichkeiten außerhalb der Inseln. Ronporto erhöhte damit die Wirtschaftskraft von Toricante enorm und besserte gleichzeitig das eigene Ansehen enorm auf, worunter die anderen Bankenhäuser litten.

Nach der Einstellung des Programms mit den Krediten und dem kostenlosen Währungstausch, blieben viele Sacri der Bank treu, auch wenn deren Zinsen und Aufschläge die der anderen Bankenhäuser überstiegen. Toricante profitierte davon also ebenso wie das Bankenhaus Ronporto.

Wie euch sicher aufgefallen ist, hab ich mich im Artikel doch nur auf Währungen konzentriert. Wirtschafts-Bereiche sind damit aber nur aufgeschoben und noch lange nicht aufgehoben. Das ist weiterhin auf meiner Liste und eure Ideen werden auch reinkommen. Um das ganze hier aber ein wenig aufzulockern, möchte ich jetzt wieder eine Völker-Runde starten, denn bisher ist in den Inseln noch nicht sonderlich viel los. Hoffe, damit hat keiner ein Problem.

Wir starten dazu wieder bei den Menschen. Und weil außer Toricante bisher nur ein Menschenreich bekannt ist, können wir gerne noch eines hinzugeben. Hier also ein wenig Auswahl:

Ich freu mich schon auf eure Antworten und eure weiteren Vorschlägen zum Thema Währungen und Wirtschaft in der Kommentaren!

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4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Zeilenende sagt:

    Und wann fängst du bei der Citigroup an? 🙂

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    1. Florian Born sagt:

      Sorry, ich sitze grad auf der Leitung. Was meinst du? 😀

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      1. Zeilenende sagt:

        Du wärest ein großartiger Pressemensch für eine raubtierkapitalistische Großbank, so überzeugend wie du den Toricanter Gulden in deiner Rede eingeführt hast 🙂

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        1. Florian Born sagt:

          Ich weiß nicht, ob ich jetzt geschmeichelt sein soll oder nicht 😀

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