Wanderer des wahren Glaubens – New World Project

Auszug aus Das Buch der tausend Völker
– Garin Beando

Spricht man von Orks, so denken die meisten an die technologisch weit entwickelten Orks von Jawal’Ang. Dies kann niemandem verübelt werden, sind die Bewohner der Wüsteninseln doch in den letzten Jahren zu einer wahren Gefahr im zentralen Gürtel angewachsen. Viele vergessen dabei aber, dass das Volk von den Jawal’Ang-Inseln bei weitem nicht die größte Ork-Gemeinsschaft darstellt.

Das nomadisierende Volk der Kwel’Imani stellt einen weitaus größeren Teil der orkischen Bevölkerung der Inseln dar. Doch nur, weil sie einen größeren Teil der Bevölkerung darstellen, bedeutet das nicht, dass sie auch politisch wichtiger sind. Die Kwel’Imani sind ein äußerst disperses Volk, das – ähnlich wie die Sacri aus Toricante – in allen Ecken der Inseln zu finden ist.

Wandernd über die Inseln

Meist reisen sie in kleineren bis mittelgroßen Karawanen durch die Inseln und halten sich selbst dadurch am Leben, indem sie ihre Dienste als Söldner verkaufen oder mit kleineren Mengen Waren Handel treiben. Bei letzterem handelt es sich in der Regel um die Erzeugnisse, die sie von den Kuru’Doo gewinnen. Diese Tier-Rasse wurde vor unbestimmter Zeit von den Kwel’Imani domestiziert wurden. Sie sind berühmt für ihr dichtes weißes Fell, gepaart mit den kleinen Flügeln zwischen den Schulterblättern, mit denen sie kürzere Strecken fliegen können.

Wandernde Orks (Bld von chriss2d)
Wandernde Orks (Bld von chriss2d)

Durch die unterschiedlichen Aufgaben in den Gruppen, die U’Kwenda genannt werden, haben sich auch unterschiedliche Klassen und eine ganz spezielle Hierarchie gebildet. Der größte Teil der Gruppe sind die Herdenführer und Arbeiter, die Fan’Kazi. Sie sind für die Verwaltung der Tiere, das scheren, Schlachten und Verarbeitern zuständig. Daneben gibt es die Shu’Ya, die für den Schutz der U’Kwende verantwortlich sind und teilweise auch ihren Dienst als Söldner anbieten.

Geführt durch religiöse Leitung

Die dritte Kaste besteht aus den Kua’Mini, den Schamanen und geistigen Leitern. Sie sind die kleinste Gruppe, besieht man sich jedoch die Dynamik der U’Kwende, gleichzeitig die wichtigste. Der oberste der Kua’Mini, der Kua’Kat, ist gleichzeitig auch der weltlich Führer der Gruppen. Er ist meist das älteste Mitglied der U’Kwenda und wird für seine Weisheit und seine Erfahrung hochgehalten. Die Anführer der anderen Kasten stellen aber seine Berater und meist hört er oder sie auf deren Meinung.

Warum die Kua’Mini so wichtig für die Dynmik der U’Kwende sind, zeigt sich an der Motivation, die sie durch die Inseln treibt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Völkern hängen sie nicht dem Glauben an viele Götter an, die am Grund der Welt ihre Heimat haben. Stattdessen glauben sie an die Worte des Propheten. Diese wurden schon vor viele hundert Jahren aufgezeichnet und erzählen von dessen Treffen mit einem göttlichen Wesen.

Getrieben durch eine Suche

Dieses Wesen, dass laut den Schriften keine Form, sondern nur einen Geist zu haben schien und gehalten wurde durch reine magische Energie, offenbarte dem namenlosen Propheten, dass es im Anbeginn der Zeit die Welt erschaffen hatte. Es sei jedoch nicht Aufgabe gewesen und deswegen würden andere Wesen, noch viel mächtiger als selbst, Jagd auf es machen. Zum ersten Mal seit dem Beginn der Zeit der Welt, sei es in diese zurückgekehrt, um sein Werk zu bewundern.

Ehe es dem Propheten aber erklären konnte, was sein Ziel mit der Welt gewesen war, spürte es die Ankunft seiner Verfolger und entschwand. Nicht jedoch, ohne dem Propheten zu offenbaren, dass es eines Tages zurückkehren und seinem Volke alles offenbaren würde. Dies ist der Grund, warum die Kwel’Imani rastlos über die Inseln ziehen. Sie warten auf die Ankunft des Schöpfers, auf dass er ihnen die Wahrheit über die Welt gebe. Bis dahin werden sie ziehen und an dem Ort seines Erscheinens ihre erste Stadt gründen.


Etwas verspätet aber doch: Hier ist das zweite Volk der Orks. Wie ihr seht, sind sie das erste und einzige Volk, dass über die Wahrheit der Schöpfung zumindest zum Teil Bescheid weiß. Ich hab mich dabei an verschiedenen klassischen Motiven orientiert, aber das dürfte eigentlich eh alles aufgefallen sein. Sämtliche Eigennamen des Volkes hab ich – wie auch bei den Orks von Jawal’Ang – aus dem Suaheli gezogen.

Damit hätten wir auch die zweite Völker-Runde geschafft und damit müssen wir auch wiedermal klären, worum es als nächstes gehen soll. Hier wie immer eine kleine Umfrage dazu:

Ich freu mich auf eure Auswahl 😉

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5 Kommentare Gib deinen ab

  1. Wortman sagt:

    Die Sache mit den drei Kasten erinnert mich an Babylon 5 und das Volk der Minbari. Arbeiter-, Krieger- und religiöse Kaste. Jeweils drei aus jeder Kaste bilden den obersten Rat des Volkes.

    Ein einleuchtender Grund warum sie über die Inseln ziehen. Aus Angst, sie könnten den Schöpfer irgendwo verpassen…

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    1. Zeilenende sagt:

      Zwei Doofe, ein Gedanke 🙂

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        1. Florian Born sagt:

          Freut mich, dass ihr euch in meiner Kommentarbox die Klinke in die Hand gebt, spar ich mir das Kommentieren 😀 😛
          Allerdings nicht an babylon 5 angelehnt (ehrlich gesagt nie gesehen) 😉

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      1. Wortman sagt:

        Machen wir doch gerne 🙂
        Macht nix – holst eben nach mit dem gucken 😆

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