Die Forschungsnotizen von Arel’Darok – New World Project

Auszug aus Forschungsnotizen
– Arel’Darok

Es ist gelungen! Endlich ist es gelungen, eine stabile Explosion zu erzeugen, die wir für unsere Zwecke so dringed brauchen. Nachdem ich mehrere Jahre damit verbracht habe, diese Technologie zu studieren, kann ich unserem Falm’Urak jetzt endlich das liefern, was er für seinen Feldzug so dringend benötigt. Mit dieser Waffe können selbst die Magier der Elben und Menschen uns nichts mehr entgegen setzen!

Für den Fall, dass mir auf dem Feldzug von Kess’Arem etwas geschehen sollte, werde ich nachfolgend die Funktionsweise der Waffe sowie weitere Theorien und Prototypen meinerseits aufs genaueste erklären, damit mein Werk nicht verloren gehen kann. Allerdings hoffe ich, dass diese Mitschriften nicht gebraucht werden, weil mir ohnehin nichts auf dem Feldzug passieren wird. Aber wie gesagt: Man kann es ja nicht wissen.

Technische Daten

Die Sila’Ha ist eine Fernkampfwaffe, die die Reichweite von Armbrüsten, Langbögen und sogar starker Ballisten übersteigt und gleichzeitig wesentlich höheren Schaden anrichten kann. Sie besteht aus einem geschmiedeten und gehärteten Metallrohr. Dieses ist hinten verschossen bis auf ein kleines Loch, durch das eine Zündschnur eingeführt werden kann. Um sie zu verwenden, muss von vorne eine genaue Mischung aus Schwefel und Salpeter eingeführt werden, gefolgt von dem Geschoss. Dabei handelt es sich in der Regel um eine größere Metallkugel, es kann sich aber auch um mehere kleine handeln.

All das muss unter großem Druck in die Waffe eingeführt werden und gut gestopft werden. Danach wird eine Zündschnur von hinten eingeführt und in Brand gesteckt. Durch den hohen Druck innerhalb der Sila’Ha und der Tatsache, dass sich die Energie nur nach vorne entladen kann, wird das Geschoss mit enormer Wucht nach vorne getragen und richtet dabei große Schäden am Ziel an.

Um die korrekte Wirkung zu erzielen, muss man weiters darauf achten, dass (…)

Kleinere Ausführungen

Zurzeit arbeite ich daran, eine Möglichkeit zu entwickeln, die Sila’Ha in kleinerem Maßstab zu rekonstruieren, sodass sie im Kampf von den Kriegern getragen werden kann. Ich scheiterte bisher aber immer am Rückstoß, den diese erzeugen. Vermutlich muss ich ein Federungssystem entwickeln, um ihn abzumildern, oder eine Möglichkeit finden, das Metallrohr wesentlich schmaler zu gestalten, sodass auch weniger Feuerpulver benötigt wird. Rein in der Theorie sollte das zumindest möglich sein. Sogar eine Möglichkeit, wie man die Sila’Ha so klein gestaltet, dass man sie in nur einer Hand halten kann, sollte eigentlich bestehen.

Während des Feldzugs werde ich aber vermutlich kaum Möglichkeiten haben, meine Forschung diesbezüglich weiterzutreiben, vor allem, da der Falm’Urak meine Dienste zur Instandhaltung der größeren Waffen benötigen wird. Erneut: Im unwahrscheinlichen Fall, dass mir auf dem Feldzug etwas zustoßen sollte, füge ich hier die wichtigsten Informationen meiner bisherigen Forschungen bei, damit diese weitergeführt werden können: (…)

Variationen zum Wurf

Letztlich habe ich noch kürzlich mit der Arbeit an einem Prototypen begonnen, der eine chaotische Explosion in alle Richtungen ermöglicht. Es handelt sich dabei um ein stabiles Gefäß, in das Schwarzpulver mit hohem Druck gepresst werden kann. Auch hier muss eine Zündschnur eingeführt werden. Die verstopft dabei die einzige Öffnung des Gefäßes, dass zusätzlich noch abgedichtet wird. Das Gefäß kann dann in die Reihen der Feinde geworfen, oder im Flug auf Land fallen gelassen werden. Bisher funktionieren diese Geräte aber noch nicht einwandfrei. Dennoch auch hier meine bisherigen Ergebnisse: (…)


Ja, richtig gelesen, die Orks von Jawal’Ang sind das erste Volk der Inseln, dass über Kanonen und erste Prototypen von Gewehren und Granaten verfügt. Technologien, mit denen sie sich auch gegen die Magier der Menschen und Elben erwehren können. Der Falm’Urak Kess’Arem – also der gegenwärtige Großkönig der Orks von Jawal’Ang – wird diese in seinem Feldzug auch gut gebrauchen können. Bei der Darstellung habe ich mich natürlich stark an der Realität orientiert; wie akurat sie ist, kann ich allerdings nicht so genau sagen. Sollten jemandem schwerwiegende Fehler auffallen, möge er bitte schreien und mir sagen, wie es richtig gehört.

Als nächstes würde ich gern wieder einmal zur schwebenden See zurückkehren. Die Miekkari waren schließlich nicht die einzigen, die eine Expedition dorthin geführt haben. Vorschläge dazu gern in die Kommentare und gleiches gilt für den bevorstehenden Feldzug der Orks gegen den Rest der Inseln.


Beitragsbild von ChrisCold

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3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Wortman sagt:

    Interessant dieser Forschungsfortschritt. Denk aber dran, dass die Überraschung das Nonplusultra im Kampf ist. Soll heißen, wenn die Orks aufmarschieren, müssen in den ersten Kämpfen diese neuen Waffen (die Kanonen) hinter der Kampftruppe stehen. Wenn es aus dem nichts knallt und in den gegnerischen Reihen plötzlich Explosionen entstehen, bricht Panik aus. Elben und Menschen werden sicherlich 2 – 3 Kämpfe verlieren, bis sie erste Ideen zur Abwehr haben. Es sei denn, sie setzen Fluggeräte ein 😉

    Im Grunde könnte jedes Volk eine Expedition zum Schwebenen See gemacht haben. Ich denke, da muss man vorher abwägen, wer die größten Vorteile solch einer Expedition hätte.

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    1. Florian Born sagt:

      Ja, ja und ja 😉

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