777-Challenge und Einblick in die erste NWP-Geschichte

Die liebe Carmilla deWinter hat mich für die 777-Challenge nominiert. Nach dieser muss man die ersten 7 Sätze der siebten Seite des aktuellen Projekts veröffentlichen. Zuerst hab ich mir gedacht: Hmmmmmm…..

Aber DANN hab ich weiter darüber nachgedacht und mir überlegt: Hey. So eine blöde Idee ist das ja gar nicht. Vor allem, da ich euch ja eh mal einen Auszug aus der ersten Geschichte der Inseln geben wollte. (Außerdem ist mir aufgefallen, dass ich damit nichtmal versehentlich Dinge spoilern könnte, die ich lieber noch zurückhalten möchte.)

Deswegen, hier ein Auszug. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das jetzt wirklich sieben Sätze sind. Wahrscheinlich sind es mehr. Womöglich sind sie auch nur ungefähr vom Anfang der siebten Seite. Hab mich an der Standard-Seiten-Länge von etwa 250 Wötern pro Seite orientiert. Aber Regeln sind ja schließlich zum Brechen da, oder?


„Ich hasse es, jemandem Vorschriften machen zu müssen. Ich wollte damit auch nicht den Anschein erwecken, dass ich Eure Arbeit nicht wertschätze. Und ich würde auch nicht wollen, dass irgendjemand wegen mir eine Gliedmaße verliert. Ich musste nur sicherstellen, dass… dass alles im Sinne des Auges abläuft. Die Sache ist… prekär…“
Der Heiler blickte sie noch für einen Moment stumm an, dann schüttelte er lächelnd den Kopf, was in Hinsicht auf die Tatsache, dass er einen Wagen mit Leichen vor sich herschob, ein wenig seltsam wirkte. „Macht Euch keine Sorgen, Agentin. Ich weiß, dass das nichts Persönliches war. Aber…“ Er zögerte für einen Moment und blickte auf den Wagen vor sich. „Mein Bruder ist unter den Getöteten. Ich weiß, das sollte nichts sein, das einem wirkliche Sorgen machen muss. Er bleibt ja schließlich nicht tot, wenn ich was mitzureden habe. Aber trotzdem: Man macht sich Sorgen. Und eine Agentin des Auges, die einem sagt, man solle lieber jemanden ignorieren, und dafür irgendeine Kithare retten, damit sie Informationen bekommt, trägt auch nicht gerade zu einem guten Gefühl in der Magengrube bei.“
Klasse gemacht, Eivira. Du hast ihm quasi gesagt, er soll seinem Bruder ein Bein abhacken…
„Ich bitte Euch: Macht Euch keine Gedanken. Ich glaube, Ihr habt genug anderes, dass momentan wichtiger ist.“
„Was meint Ihr?“

So! Ende!

Spannend? Nichtssagend? Vor allem zweiteres schätze ich mal.

Die letzte 7 in der Challenge steht by the way dafür, dass man sieben andere Autoren dazu bringen soll, dem eigenen Beispiel zu folgen. Da allerdings schon alle mal mussten, die auch in meinem näheren Umfeld herumschwirren, lasse ich den Punkt einfach mal aus. Regeln und so.

Ich hoffe mal, ich hab euch neugierig gemacht. Und keine Sorge: Ich bemühe mich auch, schnell weiterzukommen, damit ihr bald wieder was zu lesen habt 😉

© Cover-Image: 25kartinok

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7 Kommentare Gib deinen ab

  1. Zeilenende sagt:

    Nichtssagend, ja. Aber es hat doch was. So ein wenig Gestammel und Unsicherheit …. So ist das am Anfang doch immer. 😉

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  2. Wortman sagt:

    Die dritte 7 ist auch das, was mir immer diese Sachen verleidet. Das bekommt dann schnell einen Kettenbriefcharakter 😦

    Nichtssagend – eigentlich – aber mit Potential 🙂

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  3. Carmilla DeWinter sagt:

    Klar, nichtssagend, macht aber neugierig. Und ja … Kettenbriefe gleich welcher Art sind manchmal lustig, manchmal nervig. Ich bin keinen böse, die einen Kettenbrief bei sich enden lassen.

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    1. Florian Born sagt:

      Dann ist gut 🙂
      Hatte mich schon vor fürchterlicher Rache ge… fürchtet 😉

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