Leben wir alle in einer Simulation? – Inspiration aus dem Real Life

Ihr habt es vielleicht mitbekommen. Momentan ist der Begriff Simulation in aller Munde. Unter anderem der Guardian und Futurism haben sich diese Woche schon draufgesetzt. Warum? Wie so oft, weil der Tony Stark unserer Realität etwas dazu gesagt hat: Elon Musk.

Auf einer Konferenz im Juni ließ der Gründer von SpaceX und Tesla folgendes anklingen:

“There’s a billion to one chance we’re living in base reality.”

Und Musk ist mit seiner Meinung nicht allein. Es gibt diverse Experimente, um herauszufinden, ob wir vielleicht wirklich in einer Simulation leben. Der schwedische Philosoph Nick Bostrom zum Beispiel hat sich verstärkt mit dem Thema auseinander gesetzt.

Auch für ihn ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir in einer Simulation leben höher als umgekehrt. Viele berufen sich hierbei darauf, dass sich unser technologischer Stand in den letzten paar Jahrzehnten exponentiell nach oben verschoben hat und wir uns – bevor etwas möglich war – nicht vorstellen hatten können, dass es möglich sei. Die Star Trek Autoren lassen wir hier mal außen vor.

Um nochmal auf Musk zu verweisen:

“Forty years ago we had Pong – two rectangles and a dot. That’s where we were. Now 40 years later, we have photorealistic, 3D simulations with millions of people playing simultaneously and it’s getting better every year. And soon we’ll have virtual reality, we’ll have augmented reality. If you assume any rate of improvement at all, then the games will become indistinguishable from reality.”

Wir sollten, geht es weiter so mit dem exponentiellen Wachstum, bald in der Lage dazu sein, komplexe Persönlichkeiten zu simulieren. So komplex wie die unseren. Sobald wir das können, werden diese aus dem virtuellen Boden schießen wie Pilze und uns selbst zahlenmäßig überholen. Es wird demnach mehr simulierte als reale Geister geben.

Halt. Hier wird’s interessant.

Wer sagt uns, dass es nicht jetzt schon so ist? Wenn die Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Geist simuliert ist, irgendwann höher ist, als dass dieser real ist, bedeutet das nicht gleichzeitig, dass das heute nicht auch schon so sein sollte?

Daraus ergibt sich, dass es wesentlich wahrscheinlicher ist, dass wir alle nur simuliert sind, als umgekehrt. Es ist also ziemlich wahrscheinlich, dass wir alle in der Matrix leben. Resultat?

Eine Geschichte, wie wir sie zwar schon mal gehört haben, aber die man immer wieder erzählen kann. Ganz ähnlich wie in The Matrix könnte man hier eine Geschichte schaffen, in der sich die Protagonisten ihren Schöpfern entgegen stellen und vielleicht sogar versuchen irgendwie aus der Simulation auszubrechen.

Und was wird daraus?

Vielleicht ja das:

David ist nur ein Rädchen unter vielen. Eine Arbeitsbiene. Nur männlich eben. Doch sein Leben ändert sich eines Tages, wie das des ganzen Bienenstocks, den wir unsere Welt nennen, als Wissenschaftler entschlüsseln, dass unsere Welt nur simuliert ist.

David wird plötzlich in einen Konflikt zwischen unseren Schöpfern und der Menschheit gezogen, dessen Ausgang eigentlich schon besiegelt ist. Denn wie soll man es mit einem Gott aufnehmen?

Eine Geschichte über den Konflikt mit seinen Schöpfern und die Tatsache, dass es gar nicht so einfach ist, eine Simulation, die ein Eigenleben entwickelt hat, so einfach auszuschalten. Denn wenn es eine Simulation gibt, dann muss es auch jemanden geben, der simuliert. Und auch der hat Ziele, die er erreichen will, und Moralvorstellungen, die er einhalten will.

Habt ihr noch andere Ideen, was man aus den Gedankenspielen von Elon Musk und Nick Bostrom machen kann? Und glaubt ihr an deren Theorien? Haut es mir doch in die Kommentare!


Cover-Image © AyaseYue

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